Die wichtigsten Kostenpositionen
| Position | Anteil an der Bausumme |
|---|---|
| Rohbau (Fundament, Bodenaufbau) | 10–18 % |
| Rahmen und Statik | 18–25 % |
| Verglasung | 20–30 % |
| Dach & Entwässerung | 10–15 % |
| Beschattung | 5–12 % |
| Heizung & Lüftung | 5–15 % |
| Elektro & Steuerung | 3–6 % |
| Montage & Nebenkosten | 8–12 % |
Drei realistische Musterrechnungen
Kaltwintergarten 12 m²
Aluminiumrahmen, Einfachverglasung, kein Fundament, keine Beschattung. Realistische Gesamtkosten: 8.500–14.000 €.
Mittelklasse Wohnwintergarten 18 m²
Holz-Alu, Isolierverglasung, Fundament, außenliegende Beschattung, elektrische Dachlüftung. Realistische Gesamtkosten: 30.000–45.000 €.
Premium-Wohnwintergarten 25 m²
Holz-Alu Ug 0,7, 3-fach-Verglasung, Fußbodenheizung mit Wärmepumpen-Anbindung, Zip-Screen, Sensorsteuerung. Realistische Gesamtkosten: 65.000–95.000 €.
Wo lässt sich sparen – und wo nicht?
- Sparen Sie bei Ausstattungsdetails (z. B. Möbel, aufwendige Beleuchtung) – nicht bei der Statik
- Verzichten Sie nicht auf außenliegende Beschattung, das rächt sich im Sommer
- Nicht bei der Verglasung sparen – ein hoher Ug-Wert kostet Sie jährlich Heizkosten
- Kombinieren Sie Wintergartenbau mit weiterer energetischer Sanierung – ggf. KfW-Förderung möglich
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